Die Dichotomie der Kontrolle: Der Grundstein jeder stoischen Praxis ist die Trennung zwischen Dingen, die in unserer Macht stehen, und solchen, die es nicht tun.
In unserer Macht steht: Unsere eigenen Gedanken, Urteile, Handlungen, Werte und unsere Einstellung.
Nicht in unserer Macht steht: Das Wetter, die Wirtschaft, die Handlungen anderer Menschen, vergangene Ereignisse oder die Zukunft.
Wenn Sie sich über etwas ärgern (z. B. einen Stau oder eine unfaire Kritik), halten Sie inne und fragen Sie sich: „Liegt das in meiner direkten Kontrolle?“ Wenn nein, ist jede Sorge und jeder Ärger verschwendete Energie. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, wie Sie reagieren.
„Manche Dinge auf der Welt stehen in unserer Macht, während andere das nicht tun. Uns obliegen unsere Urteilsfähigkeit, unser Antrieb, unser Begehren und unsere Aversionen – kurz, alles, was von unserem eigenen Handeln abhängt. Wohingegen unser Körper, unser Besitz, unser Ansehen und unsere offizielle Machtstellung nicht uns obliegen – also alles, was nicht von unserem eigenen Handeln abhängt.“ – Epiktet